Sadiva

Der Begriff Domina stammt aus dem lateinischen und bedeutet Herrin. Ursprünglich bezeichnete dies eine Vorsteherin eines Klosters. Domina kann ebenfalls mit "Herrin des Hauses", abgeleitet vom lateinischen Domus (Heim), übersetzt werden. Diese Definition trifft das heutige Verständnis einer Domina nicht mehr. Vielmehr bezeichnet man heutzutage eine Frau als Domina, die gegen ein Entgeld sadistische sowie dominante Praktiken anbietet. Dominas sind in der Welt der Erotik weiter verbreitet als ihr männlichen Kollegen (Dominus). Obwohl diese Damen in der Regel keinen Geschlechtsverkehr betreiben, fallen sie unter das Prostitutionsgesetz und profitieren somit von dessen Regeln, wie beispielsweise der Versicherung in gesetzlichen Krankenkassen. Eine bekannte Domina des 19. Jahrhunderts ist die Britin Theresa Berkley. Dominas richten meist ihre eigenen Studios ein. Die Inneneinrichtung wird nach den Kunden ausgerichtet. Es werden verschiedene Möglichkeiten geboten die Fantasien des Kundens umzusetzen. Teilweise werden auch professionelle Frauen für Rollenspiele zu dritt angeboten. Diese Frauen bezeichnet man häufig als Sklavin. Das Showgeschäft (Fernsehen) beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema "Domina". Es wurden bereits neben vielen pornographischen Werken Spielfilme sowie Dokumentationen produziert. Ein Beispiel hierfür ist eine Dokumentation des Autors Markus Matzner von 2006: "Beruf Domina - Das Geschäft mit Lust und Peitsche".

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